Altschülerprojekt „Kollegsreflexionen“

Liebe Altkollegianerinnen und Altkollegianer,

wann habt ihr zuletzt an das Kolleg gedacht? An was habt ihr euch erinnert? War es etwas konkretes oder war es nur ein Gefühl, ambivalent, schwer greifbar? Bilder, Gerüche, Geräusche?

Kollegsreflexionen

Wann habt ihr zuletzt jemandem von eurer Kollegszeit erzählt und ihm erklärt, wie ihr diese Zeit erlebt und empfunden habt? Hattet ihr den Eindruck, dass euer Gegenüber die Schilderungen nachempfinden konnte?

Wir denken, dass für viele Schülerinnen und Schüler das Kollegsleben prägend ist und war. Erinnerungen an diese Zeit bieten Anlass und Chance, Rückschau zu halten und das Vergangene für sich immer wieder neu einzuordnen. Vergessenes wird wieder Teil der Person. Es schafft Bewusstsein für die eigene Biographie.

In uns reifte mehr und mehr die Idee, diese verschiedenen, generationsübergreifenden Erinnerungen und Gedanken an die Kollegszeit in einer Sammlung schriftlich zusammenzufassen und festzuhalten: In Essays, in persönlichen, freien Aufzeichnungen. Kreativ und offen. Und ebenso wuchs der Wunsch, dass man diese - im besten Fall - zusammenfassen und zu einem Buch binden könnte. Mit einem roten Leseband, das uns alle verbindet.

Erinnern und erinnert werden - das ist das Ziel unseres Projekts. Daher möchten wir euch bitten, an unserem kurzen Interview teilzunehmen. Dieses dient dazu, festzustellen, ob es überhaupt ein grundsätzliches Interesse und die Bereitschaft in unserer stetig wachsenden Alumni-Gemeinschaft gibt, ein solches Projekt möglich zu machen.

Jeder darf zu Wort kommen und vielleicht ist dieses Projekt für einige von euch ja Anlass genug, um euren Erinnerungen nachzuspüren und diese in Worte zu fassen. Das wünschen wir uns und danken euch für euren Input und die Zeit, die ihr euch dafür nehmt!

Mit herzlichen, altkollegialen Grüßen

Markus Otto und Marc Bornée (Lemmi), Abi 1987

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